Überdruckverfahren
Funktionsprinzip Dämmschicht und Hohlraumtrocknung im
Überdruckverfahren
Durch spezielle Öffnungen wird sehr trockene Luft
(Sorptionstrockner 2 bis 7 g/m³) durch einen Verdichter mit Druck (10
bis 80 Millibar) in die Dämmschicht und Hohlräume geflutet. Im Verlauf der
Durchflutungsphase reichert sich die trockene Luft mit Feuchtigkeit an und
entweicht über die Randfugen in den geschlossenen Raum. Dort wird die Luft
mittels Adsorptionstrockner getrocknet. Durch diesen Kreislauf wird eine
Austrocknung des Dämmmaterials und der Hohlräume bis hin zur
materialspezifischen Ausgleichsfeuchte erreicht.
Während der Trocknung kann normal
gelüftet werden ohne die Trocknungszeit zu beeinträchtigen. Bei organischen
Dämmungen (z.B. Kork) aber auch Holzkonstruktionen wird in bewohnten Räumen die
Prozessluft oft ionisiert. Damit ist gewährleistet, dass die
Geruchsemmisonen nur minimal sind.
1 = Adsorptionsluftentfeuchter; 2 = Seitenkanalverdichter
Wichtigste Vorteile der
Trocknung im Überdruckverfahren
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Während der Trocknung kann voll gelüftet werden, ohne die Trocknungszeit zu beeinträchtigen
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Nutzung der Räume während der Trocknung fast ohne Einschränkungen möglich
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Sehr schnelle Trocknung möglich
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Auslagerung aller Geräte möglich
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Einbaumöbel und Küchenkombination können stehen bleiben und weiter benutzt werden
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Mobiliar muss nicht ausgelagert werden
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Oft ohne Beschädigung der Bodenbeläge möglich
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Unterlagsböden wie Zement- u. Anhydritestrich, sowie Holzbalkendecken, Schwingböden usw. bleiben vollständig erhalten
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Kosten liegen nur bei einem Bruchteil von einer Totalerneuerung
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Sehr gutes Preis- Leistungsverhältnis
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100% Wiederinstandstellung garantiert

