Fragen & Antworten

Weshalb ist eine technische Trocknung nach einem Wasserschaden in Gebäuden oft notwendig?

  • Zur Erhaltung der Bausubstanz und Inventar
  • Verkürzung der Instandstellungszeit
  • Verminderung von z.t. erheblichen Folgekosten
  • Kosten liegen nur bei einem Bruchteil von einer Totalerneuerung
  • Vermeiden von z.t. schwerwiegenden Folgeschäden
  • Vermeidung von gesundheitlichen Schäden, verursacht durch Pilze, Mikroorganismen, Feuchte usw.
  • Verkürzung/Vermeidung der Nutzungsausfälle

Was ist eine technische Austrocknung?

Unter "technischer Austrocknung" versteht man eine Gebäudetrocknung die nur mit spezialisierten Trocknungssystemen möglich ist z.Bsp.: Turbinen, Gebläse, Adsorptionstrockner, u.s.w.. Verwendet werden diese Trocknungssysteme bei mehrschichtigen Baukörperaufbauten, die Hohlräume und Dämmschichten aufweisen, welche nur sehr langsam oder überhaupt nicht austrocknen können. Bei Kellerräumen ist oft keine technische Trocknung notwendig, da diese meistens nur Beton/Überzug und Mauerwerk aufweisen die mittels allgemeiner Raumentfeuchtung ausreichend getrocknet werden können.

  • Auf Wasserschäden spezialisierte Trocknungssysteme (Turbinen, Gebläse, Adsorptionstrockner, usw.)
  • Trocknung von mehrschichtigen Baukörperaufbauten die Hohlräume und Dämmschichten aufweisen
  • Wenn die Trocknung mittels allgemeiner Raumentfeuchtung nicht möglich ist, wird oft eine technische Trocknung angestrebt

Was kann alles getrocknet werden?

Bei einer Analyse eines Wasserschadens wird geklärt, ob eine technische Trocknung nötig und möglich ist. Wenn ja, wird geklärt ob evtl. vorgängig gewisse Massnahmen notwendig sind wie z.B. Entfernen von beschädigtem Parkett, Teppich, Tapeten, usw. Es wird ebenfalls geklärt, ob die Wassereinwirkung (vor allem bei längeren Wassereinwirkungen) unreparable Schäden (z.B. zermürbter Gips oder gelöste Bakelitverbindung einer Faserdämmung) am Gebäude verursacht hat, die erneuert werden müssen oder mit welcher Minderung bei einer Trocknung gerechnet werden muss.

  • Trocknung von mehrschichtigen Bodenaufbauten die aus mineralischen, organischen und synthetischen Baustoffen bestehen wie Unterlagsböden, Blindböden, Zwischenböden, Industrieböden usw.
  • Trocknung von mehrschichtigen Deckenaufbauten, die Hohl- und Dämmschichten aufweisen wie z.B. Gipsdecken, Rasterdecken usw.
  • Trocknung von Wänden wie Back- und Kalksandsteinmauerwerke, Gasbetonmauerwerke, Gipsmodulstein, Holzverkleidungen, Gipskartonplatten-Trockenbausystem usw.
  • Trocknung von Flachdachdämmungen, nur kombiniert mit dem Überdruck-/Unterdruckverfahren.

Mit welchen Geräten wird getrocknet?

Wir trocknen Wasserschäden mit innovativen Lösungsansätzen unter Verwendung modernster Trocknungssysteme. Für spezielle Problemfälle haben wir unsere eigenen Systeme entwickelt, die zu den modernsten der Schweiz zählen. Diese ermöglichen individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Formen der Trocknung wie z.B. sehr geräuscharm, absolut geruchsneutral oder sehr schnell. Unser aussergewöhnlich umfangreiche Maschinenpark (über 35 Typen) tragen dazu bei, dass jeder Fall individuell gelöst werden kann.

  • Adsoptionstrockner
  • Kondensationstrockner
  • Vakuumpumpen
  • Turbinen
  • Gebläse
  • Ventilatoren
  • und viele andere Geräte

Können bei einer technischen Trocknung Folgeschäden entstehen?

Bei unsachgemässer Vorabklärung/Trocknung können unter Umständen erhebliche Schäden entstehen. Mögliche Folgeschäden in einem Holzhaus ist z.B. ein holzzerstörender Pilzbefall und in einem Steinhaus z.B. Zersetzung von organischen Dämmungsmaterialien. Folgeschäden wegen Restfeuchtigkeit sind dank unserer Erfahrung und modernster Messtechnologie sehr unwahrscheinlich und deshalb gewähren wir Garantie auf unsere Trocknungsarbeiten.